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Strategien der Aqua - Aqua - Stärken und Schwächen. Deckbau

Dwragon - Di 11 Nov, 2014 11:49
Titel: Aqua - Stärken und Schwächen. Deckbau
Aqua

Die größte Stärke der Aqua ist ihr Tempo. Die zahlreichen frei zu spielenden Karten geben eine starke Basis im Profideck, die durch passende Karten ergänzt werden kann, aber auch muss, wobei wir bei der Schwäche angekommen wären. Bis auf den 5/5er ist kein Charakter unheimlich wertestark, und fiese SFs weisen die Aqua auch nicht auf. Zum Generieren von Werten stehen immerhin Unterstützungen und Verstärkungen parat, die Grundbasis ist im Deck schon gelegt. Man nimmt vielleicht in anderen Völkern mehr volkseigene Karten mit ins Profideck als bei den Aqua, dafür spielen sich diejenigen der Aqua so flott aus, dass man den Aspekt Tempo beim Auffüllen des Decks kaum noch zu beachten hat.

Charaktere:
Elena-Aqua-Prima-Alpha ist natürlich gesetzt, eine rundum starke Karte. Aralia-Aqua Secunda, Riesenoktopus und Schreckenskrake sind auch noch sehr häufig gesehen, jedoch ersetzbar. Zuweilen sieht man noch den Zitteraal oder den Monsterfisch, der Trend geht jedoch stark von ihnen weg, Flatter und Gleiter werden als besser angesehen. Die anderen SF-losen Charaktere kann man getrost vergessen.

Yin und Yang sind absolute Pflicht, mittlerweile nicht nur in Aquadecks. Uusa-Alpha-Omega wird öfters aufgrund des Freisymbols gesehen, sogar in Decks ohne Kristallkarten. Oosa-Aqua-Epsilon und Oomala-Aqua-Delta haben zwar in der Theorie nützliche SFs, ihre Werte dazu machen die Karten aber nicht zu lohnenswerten Picks. 1-Monde-Karten anderer Völker, vor allem der Flit, ersetzen diese wesentlich besser.

Verstärkungen:
Die Wasserrüstung ist zu stark um sie aus irgendeinem Deck rauszuschmeißen, solange sie umsonst ist. Tosende Wasserhose und Unentrinnbarer Sog sorgen für gerne genommenes Tempo, am ehesten noch bei Schmierpfote würde ich auf sie verzichten. Feuerwasser und Erdwasser hab ich bisher in keinem starken Deck gesehen. Eine Stärke von 7 stellt heutzutage nichts Besonderes mehr da, zudem spielen sich die Karten sehr langsam und verstopfen im falschen Element die Hand.

Unterstützungen:
Auf keinen Fall verzichten würde ich auf den Gefahrvollen Modder, den Brennenden Sumpf, die hungrigen Sumpflurche und die Schwärmenden Seeschlangen. Sie bieten gute Werte, die entweder frei oder geschützt heraus kommen und eine starke Wertebasis bilden. Hiernach sind die Fluten zu nennen, die aufgrund ihrer Win-SF sichere Drachen bringen können. Ihre Auslagebedingung ist jedoch in heutigen Decks nicht leicht zu erfüllen, so dass man durchaus gute Aquadecks ohne sie erstellen kann. Ist das Deck groß genug, kann man sie auch schon einmal nur wegen ihrer Werte integrieren. Die Unwiderstehlichen Sirenen sind nett, aber keine Pflicht. Das Wasser der Verbindung kann man in aller Regel getrost beiseitelegen. Sein Einsatz lohnt sich nur in den seltensten Fällen, meist macht es das Deck nur langsam. Die Werteeinseitigkeit der Charaktere des Grunddecks wird meist eher mit Fremdkarten begegnet.

Anführeraktionen:
Trinke das Wasser des Lebens ist Pflicht. Die Aqua spielen sich recht schnell, und ein zweiter Durchgang der abgelegten Karten schadet meist zu keinem Zeitpunkt. Ertränke den Widerstand kann einen Kampf drehen und sollte als starke Karte im Deck verbleiben. Weihe das Wasser der Balance kann gerade gegen Schalngenzungedecks sehr stark sein, in der Regel ist sie es aber nicht. Ihren Slot kann man wichtigeren Karten geben, aber mit ihrer Verwendung ist auch kein Platz komplett verschenkt, daher ist ihr Einsatz optional. Die Auserwählte des Wassers wird meist nicht mehr eingebaut, aber hier muss jeder nach seinen Präferenzen selbst entscheiden. Sie ist jedenfalls kein absolutes No-Go.
Somit investiert man bei den Aqua vorwiegend in Charaktere und Sonderfunktionen, um ein gutes und ausgeglichenes Deck zu erhalten.
Dwragon - Mi 07 Jan, 2015 16:45
Titel:
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